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Die HeufeldpraxisDer Betriebsarzt
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Diabetes mellitus Typ I

Tritt in der Regel im Kinder- und Jugendalter auf. Hierbei handelt es sich um einen absoluten Insulinmangel.
Therapie: Insulin

Diabetes mellitus Typ II

Hierbei handelt es sich um den Diabetes des Erwachsenenalters. Er kann allerdings auch schon z.B. bei schwerer Adipositas im Jugendalter auftreten. Hierbei handelt es sich um eine Veränderung der Rezeptoren, an denen das Insulin angreift.
Therapie: Es stehen viele unterschiedliche Medikamente zur Verfügung.

Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes)

Diabeteserkrankung während der Schwangerschaft

Symptome

Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Lustlosigkeit, Sehstörungen, schlecht heilende Wunden, Harnweginfekte, Gewichtsverlust, Infektionen an den Geschlechtsorganen.

Diagnostik

Der Verdacht einer Zuckerkrankheit besteht, wenn der Nüchternblutzucker über 126 mg/dl ist.
Zur exakteren Diagnose können der orale Glukosetoleranztest durchgeführt und der HbA1c Wert bestimmt werden.
Bei dem oralen Glukosetoleranztest wird der Nüchternblutzucker bestimmt und es werden 75 Gramm Glucose eingenommen. Nach einer und nach zwei Stunden wird der Glukosewert bestimmt. Ist der 2-Stunden-Wert über 200 mg/dl, ist ein Diabetes diagnostiziert.
Auch der Gesunde zeigt dabei einen gewissen Anstieg des Blutzuckers. Fällt der Anstieg etwas höher aus, spricht dies für das Vorliegen einer gestörten Zucker-Toleranz(140-200 mg/dl). Noch stärkere Erhöhungen (>200 mg/dl) sprechen für eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
Blutzuckerwerte über 200mg/dl unabhängig von der Abnahmezeit sprechen immer für einen Diabetes mellitus.
Der HbA1c-Wert ist der sogenannte Langzeitzuckerwert. Er spiegelt die Höhe des durchschnittlichen Blutzuckerwertes der letzten 3 Monate wieder.

Definition (Deutsche Diabetes Gesellschaft)

1. Bei klassischen Symptomen des Diabetes (Polyurie, Polydipsie, unerklärtem Gewichtsverlust), bei Glukosurie oder bei Gelegenheitshyperglykämie (zu irgendeiner Tageszeit, ohne Beziehung zu den Mahlzeiten): Kontrolle der venösen Gelegenheits-Plasmaglukose.

Wenn ≥ 200 mg/dl (11,1 mmol/l), dann ist ein Diabetes diagnostiziert.
Wenn ≥ 100 mg/dl (5,6 mmol/l), dann weitere Diagnostik nach Schritt 2.

2. Bei einer venösen Gelegenheits-Plasmaglukose oder einer Nüchternglukose im venösen Plasma ≥ 100 mg/dl (5,6 mmol/l): Kontrolle der Nüchternglukose im venösen Plasma (nüchtern ist definiert durch eine Fastenperiode von mindestens 8 Stunden).

Wenn ≥ 126 mg/dl (7,0 mmol/l), Wiederholung, und bei Bestätigung ist ein Diabetes mellitus diagnostiziert.
Wenn 100 - 125 mg/dl (5,6 – 6,9 mmol/l), Indikation zum oralen Glukosetoleranztest (OGTT).
Wenn 90 - 99 mg/dl (5,0 – 5,5 mmol/l), sollte die Kontrolle der Risikofaktoren, inklusive der Plasmaglukose, erwogen werden.

3. OGTT (Werte sind für venöse Plasmaglukose angegeben):
Wenn 2-h-Wert ≥ 200 mg/dl (11,1 mmol/l), dann ist ein Diabetes diagnostiziert.
Wenn 2-h-Wert < 200 mg/dl (11,1 mmol/l) und ≥ 140 mg/dl (7,8 mmol/l), dann liegt eine „Gestörte Glukosetoleranz” vor.
Wenn der Nüchternwert ≥ 100 mg/dl (5,6 mmol/l) und <126 mg/dl (7,0 mmol/l), dann liegt eine „Abnorme Nüchternglukose” vor.