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Die HeufeldpraxisDer Betriebsarzt
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Bei einer Fettstoffwechselstörung sind der Cholesterin- und/oder der Triglyceridspiegel über den definierten Normwert erhöht.

Primäre Fettstoffwechselstörung

Den primären Formen der Störung liegt ein genetischer Stoffwechseldefekt zugrunde. Dennoch spielt nicht nur die Vererbung eine Rolle. Auch andere Faktoren wie beispielsweise bestimmte Ernährungsfaktoren oder Übergewicht beeinflussen die Entstehung der Störung.

Sekundäre Fettstoffwechselstörung

Die sekundären Formen der Störung haben unterschiedliche Krankheiten als Ursache:
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Diabetes mellitus
  • Nephrotisches Syndrom
  • Lebererkrankungen
Des Weiteren kann die Einnahme bestimmter Medikamente die Entstehung der Störung begünstigen:
  • Diuretika
  • orale Kontrazeptiva
  • Kortikosteroide
Im Gegensatz zu den primären Stoffwechselstörungen können die sekundären Fettstoffwechselstörungen meistens durch die Heilung der ursprünglichen Krankheiten, die der Störung zugrunde liegen, kuriert werden.

Behandlung

Die erhöhten Cholesterin- oder Triglyceridwerte müssen gesenkt werden. Dies geschieht in erster Linie durch eine Lifestyleänderung. Das bedeutet Umstellung der Ernährung, Gewichtsreduktion und vermehrte körperliche Bewegung. Führt eine Umstellung der Lebensweise nicht zu einer ausreichenden Abnahme der Fettwerte im Blut, müssen Medikamente verwendet werden. Die gegen die Fettstoffwechselstörungen eingesetzten Medikamente enthalten in der Regel einen oder mehrere der folgenden Wirkstoffe:
  • CSE-Hemmer
  • Fibrate
  • Nicotinsäure
  • Anionenaustauscherharze
  • β-Sitosterol
Die Wahl des Wirkstoffs hängt von der Art des erhöhten Fettwertes im Blut ab. Heute verwendet man jedoch meist CSE-Hemmer oder Fibrate.

Je früher eine Fettstoffwechselstörung erkannt wird, desto eher ist es möglich, den Spätfolgen entgegenzuwirken. Wird eine Fettstoffwechselstörung nicht behandelt, lagert sich das Fett in den Gefäßwänden ab. Es bilden sich Verdickungen an der Innenschicht der Arterien. Die Blutgefäße werden dadurch immer enger und verlieren ihre Elastizität (Arteriosklerose). Der Blutfluss wird erschwert. Lebenswichtige Organe wie Herz oder Gehirn werden nur noch unzureichend durchblutet und damit nur noch ungenügend mit Sauerstoff versorgt. Durch die Bildung von Blutgerinnseln kann es zu einem Verschluss der Gefäße kommen. Die Folgen sind Herzinfarkt oder Schlaganfall.